



Mit der frischen Mai-Brise im Rücken bietet Radfahren die perfekte Gelegenheit, die frühsommerliche Natur der Region zu entdecken. Hier die schönsten Routen auf einen Blick.
Abwechslungsreich und lebendig zeigt sich das Gadertal im Mai. Die Natur strahlt in leuchtenden Farben, Almwiesen breiten sich in sattem Grün aus, und die klare Bergluft trägt den Duft von frischen Kräutern und Blüten durch das Tal. Inmitten dieser traumhaften Kulisse der Dolomiten wird Radfahren zu einer besonders intensiven Form, die Landschaft zu erleben. Die Auswahl an Routen ist groß, doch einige stechen dabei besonders hervor.
Zu den eindrucksvollsten Routen zählt die Runde über das Sellajoch und das Pordoijoch. Die etwa 58 Kilometer lange Strecke führt in rund fünf Stunden über zwei der bekanntesten Dolomitenpässe und verlangt mit ihren rund 1 800 Höhenmetern eine gute Kondition. Anspruchsvolle Anstiege wechseln sich mit aussichtsreichen Abfahrten ab und eröffnen immer wieder weite Blicke auf die umliegende Bergwelt.
Ebenso eindrucksvoll zeigt sich die Tour über den Falzarego-Pass und den Valparola-Pass. Auf rund 41,3 Kilometern und etwa 1 400 Höhenmetern entfaltet sich eine abwechslungsreiche Strecke, die als sportlich herausfordernd gilt. Die Höhenlage sorgt für klare Fernblicke, während die markanten Felsformationen der Dolomiten die Route eindrucksvoll umrahmen.
Eine etwas kürzere, aber landschaftlich ebenso reizvolle Variante ist die Runde mit Blick auf die Cir-Gruppe und den Langkofel. Die Strecke misst rund 32,5 Kilometer und führt in etwa drei Stunden durch hochalpines Gelände. Mit rund 900 Höhenmetern eignet sie sich besonders für geübte Radfahrer, die eine ausgewogene Kombination aus sportlicher Aktivität und intensivem Naturerlebnis schätzen.
Doch der wohl schönste Weg von allen führt schließlich zurück ins Alpine Hotel Ciasa Lara. Nach einem aktiven Sommertag in der einzigartigen Berglandschaft der Dolomiten schwindet die Müdigkeit bei einer wohltuenden Massage und einem Abendessen mit regionalen Köstlichkeiten ganz von selbst.